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Berufspraxis

Im Bachelor und Master Ethnologie bietet das Ergänzungsmodul "Berufspraxis" die Möglichkeit, Erfahrungen in außeruniversitären Berufsfeldern zu sammeln. Wir unterstützen Sie hier bei der Praktikumswahl und zeigen Ihnen exemplarisch Karrierewege auf. Für Studierende mit Eigeninitiative können sich damit vielfältige Berufsperspektiven eröffnen.

Das Ergänzungsmodul zur Berufspraxis besteht aus drei Moduleinheiten: 1)  Seminar "Überblick zur Berufspraxis" , 2) praktische Übung "Einblicke in spezifische Berufsfelder" und 3) ein Praktikum im Umfang von 120 h. Letzteres ist verpflichtend und wird durch die Modulprüfung in Form eines schriftlichen Praktikumsberichts dokumentiert. 

 

Das Seminar "Überblick zur Berufspraxis" ist dialogisch aufgebaut, basiert auf dem Erfahrungsaustausch und folgt den Prinzipien des peer learning: Studierende auf Praktikumssuche lernen von Studierenden, die bereits ihr Praktikum hinter sich haben und über ihre Erfahrungen berichten.

In "Meet-the-Expert"-Gesprächen stellen wir Ihnen darüber hinaus Ethnolog_innen vor, die in verschiedenen Berufsfeldern ihren Karriereweg eingeschlagen haben.

  • Welche Erfahrungen haben diese Expert_innen auf dem Weg in ihren Beruf gemacht?
  • Welche biographischen Meilensteine bedingten ihre Studien- und Berufswahl?
  • Welche Zusatzqualifikationen mussten erlernt werden und welchen Stellenwert hatte dabei das im Studium erworbene ethnologische Wissen?

Für die praktischen Übungen "Einblicke in spezifische Berufsfelder" werden gezielt Expert_innen, die aus der außuniversitären Berufspraxis kommen, für Lehraufträge verpflichtet, wie z.B. zum Kulturmanagement, zur Organisationsethnologie, zum journalistischen Schreiben oder zu Methoden für eine vorurteilsbewusste und diskriminierungssensible Bildungsarbeit.

Wintersemester 2017/18

Martina Hussmann (Consultant, p4d | partnership for development, Bonn)
Organisationsethnologie

Sommersemester 2017

Mira Menzfeld (Journalistin und Ethnologin)
Journalistisches Schreiben für EthnologInnen

Wintersemester 2016/17

Miram Remy (freie Bildungsreferentin und Pädagogin)
Methoden für eine vorurteilsbewusste und diskriminierungssensible Bildungsarbeit

Das Praktikum kann bei Institutionen geleistet werden, die auf nachvollziehbare Weise auf ethnologische Fachinhalte eingehen, beispielsweise im internationalen Kulturaustausch, in sozialen oder karitativen Institutionen mit multiethnischer Klientel, in der Entwicklungszusammenarbeit, in Medienredaktionen mit interkultureller Thematik, in der Bildungsarbeit, im Consulting-Bereich etc.

Das Praktikum wird durch die Anmeldung zur Modulprüfung dokumentiert, es muss ein schriftlicher Praktikumsbericht abgegeben werden. Die Note des Praktikumsberichts bildet die Modulnote und fließt nicht in die Endnotenberechnung ein.

 

Das Ergänzungmodul zur Berufspraxis bietet Ihnen in dieser Form individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Ihren Karriereweg. In der Praktikumsdatenbank sind verschiedene Organisationen und Institutionen gelistet, in denen Praktika zu ethnologischen Fachinhalten durchgeführt werden können. Die Ansprechpartnerin zur Berufspraxis, Christiane Naumann, unterstützt Sie bei der Auswahl.

Weiterhin werden im Ergänzungsmodul "Berufspraxis" auch Lehrprogramme mit integrierter Feldforschung (über zwei Semester) angeboten, in denen Sie lernen, ethnographische Methoden für bestimme Berufsfelder nutzbringend zu erschließen. In der "Forschungsklasse Welterbe" (speziell für Masterstudierende) können Sie Erfahrungen im Bereich Kulturmanagement sammeln. Im Lehrforschungsprogramm "Ethnographie vor der Haustür" (ab Bachelor 5. Fachsemester) erarbeiten Sie gesellschaftspolitisch relevante Themen aus dem Bereich der Integrations- und MigrantInnenarbeit .