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Studieren in Köln

Die Liebe der Kölner_innen zur 'Stadt mit K' wurde wohl bereits zu Genüge in vielen kölschen Liedern besungen. Doch was hat Köln neben Karneval, dem Dom und dem Rhein noch zu bieten - und vor allem: Was hat es für (Ethno-) Studierende zu bieten?

Dinge, die man an der Uni machen kann

Als zweitgrößte Hochschule Deutschlands hat die Universität zu Köln eine Vielzahl von uniinternen Angeboten. Besonders das Sportangebot ist riesig und zum Großteil kostenlos. Von A wie Akrobatik über Fechten, Golf und PoleDance bis zu Z wie Zumba ist für jede_n etwas dabei.

Auch kulinarisch hat die Uni Köln vergleichsweise viel zu bieten: In der UniMensa des Studierendenwerks gibt es zum Beispiel täglich vegane und vegetarische Gerichte sowie eine Salatbar und für kleinere Pausen werden in fast jedem Gebäude Snacks und Getränke angeboten. Für Kaffeejunkies gut zu wissen: Am PiKa-Stand auf dem Albertus Magnus-Platz gibt es sehr guten italienischen Kaffee (und leckere Pizza)!

Bei gutem Wetter laden die großen Grünflächen hinter dem Hauptgebäude und am Aachener Weiher zwischendurch und nach den Veranstaltungen zum Entspannen, Picknicken, Slacklinen oder Frisbeespielen ein.

Für alle, die für den Frühling noch ihr Fahrrad fit machen müssen, gibt es hinter der Hauptmensa die Fahrradwerkstatt, in der ihr euch von hilfsbereiten Tutor_innen beim Reparieren beraten lassen könnt.

Wer Lust hat, in der Medienhauptstadt beim Hochschulradio KölnCampus (100.0 MHz) mitzumachen, kann dort eine On- oder Off-Air-Ausbildung durchlaufen, die sich sogar im Studium Integrale anrechnen lässt.

Zudem existiert eine Vielzahl von Hochschulgruppen unterschiedlichster Interessen, die sich über Zuwachs freuen. Auch auf hochschulpolitischer Ebene kann mitgewirkt werden.

Dinge, die man sonst so in Köln machen kann

Selbstverständlich sollte das Leben jedoch nicht nur von der Uni ausgefüllt sein. Dass es sich in Ehrenfeld, auf der Zülpicher Straße und im Belgischen Viertel gut feiern lässt, ist leicht herauszufinden. Einen Besuch ist auf jeden Fall auch das AZ (Autonomes Zentrum) auf der Luxemburger Straße wert. Das AZ veranstaltet neben wunderbaren Partys regelmäßig den 'Umsonstladen' und stellt einen Ort des künstlerischen, sportlichen und politischen Austauschs dar.

Wer es gerne etwas ruhiger angehen lässt, der kommt mit dem Kinoprogramm auf seine Kosten. Köln hat mehrere kleinere Kinos (z.B. das Off Broadway, das Odeon oder das Weisshaus Kino), die sich über neue Zuschauer_innen freuen. Das 'Grüne Kino' im Filmhauskino Köln ist eine weitere Variante und zeigt regelmäßig politische und alternative Filme.

Ihr geht lieber ins Theater statt ins Kino? Die Aufführungen der Studiobühne sind für Erstis kostenlos.

Dinge, die vor allem für Ethnos interessant sind

Als ein eher kleiner Studiengang hat die Ethnologie mit fünf Professuren einen überdurchschnittlich hohen Professor_innen/Studierenden-Schlüssel und im Vergleich ein großes Angebot an Seminaren.

Ein weiterer Pluspunkt: Mit eurer Studienbescheinigung kommt ihr während des gesamten Studiums kostenlos in das ethnologische Rautenstrauch-Joest-Museum am Neumarkt. Ein Besuch lohnt sich!

Falls ihr in der Uni, in der es auch oft interessante Vorträge gibt, noch nicht genug Input bekommt, könnt ihr auch beim Allerweltshaus vorbeischauen. Das Allerweltshaus organisiert Vorträge, Diskussionen und Filmvorführungen. Zudem werden Wissbegierigen monatlich "Linke Basics" im Kalker Café Fatsch vermittelt.